Mindert ein Kassen-Bonus den Sonderausgabenabzug?

Der Sonderausgabenabzug für Krankenversicherungsbeiträge ist nicht um Zahlungen zu kürzen, die von der Krankenkasse im Rahmen eines „Bonusprogramms“ gezahlt werden. Dies ist zumindest die Ansicht des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz. Das letzte Wort hat nun der Bundesfinanzhof, da die Finanzverwaltung gegen das Urteil Revision eingelegt hat. Quelle: FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.4.2015, Az. 3 K 1387/14, Rev.…

Erbschaftsteuerreform: Die geplanten Neuregelungen im Überblick

Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist die Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer angesichts ihres Ausmaßes und der eröffneten Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Grundgesetz unvereinbar. Der Gesetzgeber ist verpflichtet, bis spätestens zum 30.6.2016 eine Neuregelung zu treffen. Die Bundesregierung hat nun einen Gesetzentwurf mit den geplanten Änderungen vorgelegt, die in ihrer Grundstruktur dargestellt werden.…

Gesetzgebung: Kindergeld, Entlastungsbetrag, Abbau der kalten Progression und Co.

Der Bundesrat hat dem Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags zugestimmt. Die nachfolgend aufgeführten Neuregelungen können somit in Kraft treten. Grundfreibetrag und Unterhaltshöchstbetrag Der steuerliche Grundfreibetrag, bis zu dessen Höhe keine Einkommensteuer gezahlt werden muss, wurde für den Veranlagungszeitraum (VZ) 2015 von 8.354 EUR auf 8.472 EUR angehoben (8.652…

Steuern und Beiträge Sozialversicherung: Fälligkeitstermine in 08/2015

Im Monat August 2015 sollten Sie insbesondere folgende Fälligkeitstermine beachten: Steuertermine (Fälligkeit): – Umsatzsteuerzahler (Monatszahler): 10.8.2015 – Lohnsteuerzahler (Monatszahler): 10.8.2015 – Gewerbesteuerzahler: 17.8.2015 – Grundsteuerzahler: 17.8.2015 Bei einer Scheckzahlung muss der Scheck dem Finanzamt spätestens drei Tage vor dem Fälligkeitstermin vorliegen. Hinweis: Bei der Grundsteuer kann die Gemeinde abweichend von dem vierteljährlichen Zahlungsgrundsatz verlangen, dass…

Bild von Stefan Zindl

Herzlichen Glückwunsch und Bye Bye Stefan Zindl!

Wir gratulieren unserem ehemaligen Auszubildenden Stefan Zindl zur abgeschlossenen Prüfung zum Steuerfachangestellten. Nachdem Stefan die letzten drei Jahre bei uns im „Steuerdschungel“ verbracht hat wird er sich nun ab sofort der Wildnis von Kanada widmen und sich im Anschluss an den einjährigen Auslandsaufenthalt neu orientieren. Wir bedanken uns bei ihm für die gute Zusammenarbeit und…

Hohe Anforderungen an das elektronische Fahrtenbuch

Ein elektronisches Fahrtenbuch kann nur dann als ordnungsgemäß anerkannt werden, wenn nachträgliche Veränderungen an den eingegebenen Daten technisch ausgeschlossen sind oder zumindest in der Datei selbst dokumentiert und offengelegt werden. Zudem muss ersichtlich sein, wann die Fahrtenbucheinträge vorgenommen wurden. Dies hat das Finanzgericht Baden-Württemberg entschieden. Hintergrund An ein Fahrtenbuch werden hohe Anforderungen gestellt. Für dienstliche…

Unseriöse Schreiben zur Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Das Landesamt für Steuern in Koblenz hat darauf aufmerksam gemacht, dass sich wieder Schreiben im Umlauf befinden, in denen Firmen eine kostenpflichtige Erfassung, Registrierung und Veröffentlichung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern (USt-IdNr.) angeboten wird. Die Schreiben erwecken einen amtlichen Eindruck. Sie weisen zwar im Kleingedruckten darauf hin, dass es sich um eine nicht amtliche, jedoch kostenpflichtige Eintragung handelt.…

Steuern und Beiträge Sozialversicherung: Fälligkeitstermine in 07/2015

Im Monat Juli 2015 sollten Sie insbesondere folgende Fälligkeitstermine beachten: Steuertermine (Fälligkeit): – Umsatzsteuer (Monatszahler): 10.7.2015 – Lohnsteuer (Monatszahler): 10.7.2015 Bei einer Scheckzahlung muss der Scheck dem Finanzamt spätestens drei Tage vor dem Fälligkeitstermin vorliegen. Beachten Sie: Die für alle Steuern geltende dreitägige Zahlungsschonfrist bei einer verspäteten Zahlung durch Überweisung endet am13.7.2015. Es wird an…

Zinsswap-Geschäfte gehören nicht zu den Vermietungseinkünften

Ausgleichszahlungen aus der Auflösung von Zinsswap-Geschäften führen nicht zu Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Dies gilt nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs selbst dann, wenn die Zinsswaps ursprünglich zur Begrenzung des Risikos in die Finanzierung der Anschaffungskosten der vermieteten Immobilie durch variable Darlehen einbezogen waren. <strong>Sachverhalt</strong> Eine vermögensverwaltende GbR erzielte u.a. Einkünfte aus der Vermietung von…