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	<title>Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</title>
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	<description>Ihre Steuerkanzlei für Unternehmen Selbständige und Existenzgründer</description>
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		<title>Digitale Kassen und das Ende der Papierbons:  Das plant die Bundesregierung ab 2028!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 07:07:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler und Gewerbetreibende]]></category>
		<category><![CDATA[Belegausgabepflicht]]></category>
		<category><![CDATA[elektronische Kassensysteme]]></category>
		<category><![CDATA[elektronisches Aufzeichnungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Kassenaufzeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[offene Ladenkassen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Plänen der Bundesregierung müssen viele offene Ladenkassen durch elektronische Kassensysteme ersetzt werden. Ebenfalls mit Wirkung ab 2028 soll die Ausgabe von Papierbons durch die Bereitstellung digitaler Belege abgelöst werden. Diese und weitere Pläne beinhaltet der Gesetzentwurf „zur Fortentwicklung von Kassenaufzeichnungen und zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung sowie zur weiteren Digitalisierung handels- und steuerrechtlicher Aufzeichnungen“. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/digitale-kassen-und-das-ende-der-papierbons-das-plant-die-bundesregierung-ab-2028/">Digitale Kassen und das Ende der Papierbons:  Das plant die Bundesregierung ab 2028!</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Plänen der Bundesregierung müssen <strong>viele offene Ladenkassen durch elektronische Kassensysteme ersetzt werden.</strong> Ebenfalls mit Wirkung <strong>ab 2028</strong> soll <strong>die Ausgabe von Papierbons durch die Bereitstellung digitaler Belege</strong> abgelöst werden. Diese und weitere Pläne beinhaltet der Gesetzentwurf „zur Fortentwicklung von Kassenaufzeichnungen und <strong>zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung</strong> sowie zur weiteren Digitalisierung handels- und steuerrechtlicher Aufzeichnungen“.</p>
<p><strong>Digitale Kassen</strong></p>
<p><strong>Offene Ladenkassen</strong> – ohne elektronische Aufzeichnungssysteme – werden <strong>weiterhin verbreitet eingesetzt.</strong> Gerade <strong>in bargeldintensiven Branchen</strong> besteht durch den Einsatz dieser Kassen eine einfache und schwer nachzuweisende <strong>Möglichkeit, Umsätze nicht in voller Höhe zu erklären.</strong> Daher besteht, so das Bundesfinanzministerium in seiner Mitteilung vom 23.9.2026 zum Regierungsentwurf, <strong>ein gesteigertes Risiko der nicht ordnungsgemäßen Erfassung von Einnahmen</strong> und damit in der Folge <strong>von Steuerhinterziehung.</strong></p>
<p>Das Risiko soll durch<strong> eine Neuregelung</strong> (§ 146b Abs. 1 der Abgabenordnung (AO)-Entwurf) wie folgt reduziert werden: „Steuerpflichtige, deren <strong>Gesamtumsatz</strong> i. S. des § 19 Abs. 2 S. 1 des Umsatzsteuergesetzes <strong>100.000 EUR im Kalenderjahr überschreitet</strong> und die einen land- und forstwirtschaftlichen oder einen gewerblichen Betrieb unterhalten oder freiberuflich tätig sind, müssen <strong>ein elektronisches Aufzeichnungssystem</strong> i. S. des § 146a Abs. 1 S. 1 AO i. V. mit § 1 Abs. 1 S. 1 der Kassensicherungsverordnung verwenden (Kassenpflicht).“</p>
<p><strong>Beachten Sie — </strong>Beim<strong> Einsatz von elektronischen Kassen, </strong>die den Anforderungen des<br />
§ 146a AO entsprechen, werden <strong>die Grundaufzeichnungen durch die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) geschützt</strong> und es werden Grundaufzeichnungen nach der digitalen Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K) erzeugt. Damit wird <strong>das Entdeckungsrisiko</strong> bei einer nicht richtigen Erfassung von Einnahmen und damit von Steuerhinterziehungen <strong>signifikant erhöht.</strong></p>
<p><strong>Nicht unter diese Kassenpflicht </strong>sollen jedoch Steuerpflichtige fallen, die <strong>Barzahlungen annehmen </strong>und deren <strong>Umsatz mit Bargeld unter 12.000 EUR im Kalenderjahr liegt<br />
</strong>(vgl. § 146b Abs. 1 S. 2 AO-Entwurf). <strong>Weitere Ausnahmen</strong> kann das Bundesfinanzministerium durch <strong>eine Rechtsverordnung </strong>regeln. Dabei kommen etwa Vertrauenskassen oder die Direktvermarktung in Landwirtschaftsbetrieben sowie <strong>Wochen- und Jahrmärkte</strong> in Betracht.</p>
<p><strong>Inkrafttreten:</strong> Wird <strong>die Umsatzgrenze nach Abs. 1 erstmals überschritten, </strong>dann greift die Kassenpflicht<strong> ab dem 1.7. des Jahres, das auf das Jahr folgt, in dem die Umsatzgrenze überschritten wurde.</strong> Nach dem Regierungsentwurf gilt die Kassenpflicht auch für diejenigen Steuerpflichtigen, die <strong>die Umsatzgrenzen im Jahr 2026 überschritten haben.</strong> In diesen Fällen gilt die Kassenpflicht bereits <strong>ab dem 1.1.2028 </strong>und nicht erst ab dem 1.7.2028.</p>
<p><strong>Beachten Sie — </strong>Im Zusammenhang mit dem Einsatz elektronischer Kassen sieht der Regierungsentwurf weitere Aspekte vor. Dies sind beispielsweise <strong>diese Maßnahmen:</strong></p>
<ul>
<li>Einführung einer <strong>Mitteilungspflicht bei einem Wechsel der TSE.</strong></li>
<li>Schaffung eines <strong>Steuerstraftatbestands beim Einsatz und Inverkehrbringen von Manipulationsprogrammen</strong> für elektronische Aufzeichnungssysteme.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Digitaler Beleg statt Papierbon</strong></p>
<p>Die<strong> papierhafte Belegausgabepflicht soll ab dem Jahr 2028 </strong>durch<strong> eine elektronische Belegbereitstellungspflicht ersetzt</strong> werden.</p>
<p>Der Beleg muss <strong>in einem standardisierten Datenformat </strong>zur Verfügung gestellt werden. Hinsichtlich des Bereitstellungswegs soll <strong>Technologieoffenheit </strong>bestehen.</p>
<p>Es sollen also<strong> keine technischen Vorgaben </strong>bestehen<strong>, </strong>wie der Beleg zur Entgegennahme bereitgestellt oder übermittelt werden muss. So soll es z. B. zulässig sein, wenn der Kunde unmittelbar <strong>über eine Bildschirmanzeige</strong> (z. B. in Form eines QR-Codes) den elektronischen Beleg entgegennehmen kann.</p>
<p><strong>Beachten Sie — </strong>Eine Übermittlung kann z. B. auch <strong>als Download-Link,</strong> per Near-Field-Communication (NFC), <strong>per E-Mail</strong> oder direkt in ein Kundenkonto erfolgen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Merke — </strong>Der Anspruch des Kunden auf eine papierhafte Quittung soll bestehen bleiben. Jedoch soll der Steuerpflichtige einen papierhaften Beleg nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden zur Verfügung stellen müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass digitale Belege künftig vorrangig sind und Papierbelege die Ausnahme bleiben.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Das Gesetz muss nun <strong>das parlamentarische Verfahren</strong> im Bundestag und im Bundesrat durchlaufen. In diesem Zuge sind <strong>etwaige Änderungen nicht ausgeschlossen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung von Kassenaufzeichnungen und zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung sowie zur weiteren Digitalisierung handels- und steuerrechtlicher Aufzeichnungen, Regierungsentwurf vom 23.9.2026; BMF, Mitteilung vom 23.9.2026: „Digitale Kassen und das Ende der Papierbons“</p>
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		<item>
		<title>Steuern und Beiträge Sozialversicherung: Fälligkeitstermine in 11/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2026 10:01:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschließende Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge Sozialversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Fälligkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fälligkeitstermine]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Steuertermine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Monat November 2026 sollten Sie insbesondere folgende Fälligkeitstermine beachten: Steuertermine (Fälligkeit): Umsatzsteuerzahler (Monatszahler): 10.11.2026 Lohnsteuerzahler (Monatszahler): 10.11.2026 Gewerbesteuerzahler: 16.11.2026 Grundsteuerzahler: 16.11.2026 &#160; Bei einer Scheckzahlung muss der Scheck dem Finanzamt spätestens drei Tage vor dem Fälligkeitstermin vorliegen. Bei der Grundsteuer kann die Gemeinde abweichend von dem vierteljährlichen Zahlungsgrundsatz verlangen, dass Beträge bis 15 EUR [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Monat November 2026 sollten Sie insbesondere folgende Fälligkeitstermine beachten:</p>
<p><strong>Steuertermine (Fälligkeit):</strong></p>
<ul>
<li><strong>Umsatzsteuerzahler</strong> (Monatszahler): 10.11.2026</li>
<li><strong>Lohnsteuerzahler</strong> (Monatszahler): 10.11.2026</li>
<li><strong>Gewerbesteuerzahler:</strong> 16.11.2026</li>
<li><strong>Grundsteuerzahler: </strong>16.11.2026</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei einer <strong>Scheckzahlung</strong> muss der Scheck dem Finanzamt spätestens drei Tage vor dem Fälligkeitstermin vorliegen.</p>
<p>Bei der <strong>Grundsteuer</strong> kann die Gemeinde abweichend von dem vierteljährlichen Zahlungsgrundsatz verlangen, dass Beträge bis 15 EUR auf einmal grundsätzlich am 15.8. und Beträge bis einschließlich 30 EUR je zur Hälfte am 15.2. und am 15.8. zu zahlen sind. Auf Antrag kann die Grundsteuer auch am 1.7. in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag ist bis zum 30.9. des vorangehenden Jahres zu stellen.</p>
<p>Die für alle Steuern geltende dreitägige Zahlungsschonfrist bei einer verspäteten Zahlung durch Überweisung endet am 13.11.2026 für die <strong>Umsatz- und Lohnsteuerzahlung</strong> und am 19.11.2026 für die <strong>Gewerbe- und Grundsteuerzahlung.</strong> Diese Zahlungsschonfrist gilt nicht für Zahlung per Scheck.</p>
<p><strong>Beiträge Sozialversicherung (Fälligkeit):</strong></p>
<p>Sozialversicherungsbeiträge sind spätestens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats fällig, für den <strong>Beitragsmonat November 2026 am 26.11.2026.</strong></p>
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		<item>
		<title>Volle Erbfallkostenpauschale für Vermächtnisnehmer</title>
		<link>https://just-steuerberater.de/volle-erbfallkostenpauschale-fuer-vermaechtnisnehmer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 09:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Steuerzahler]]></category>
		<category><![CDATA[Erbfallkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Erbfallkostenpauschbetrag]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlassverbindlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Vermächtnisnehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Erbfallkosten gewährt der Fiskus einen Pauschbetrag i. H. von 15.000 EUR (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 S. 2 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG)). Diesen können auch Vermächtnisnehmer beanspruchen. Dabei ist der Pauschbetrag für einen Vermächtnisnehmer nicht zu kürzen, wenn der Erwerb der übrigen Erben nicht der deutschen Besteuerung unterliegt. So lautet eine aktuelle [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Erbfallkosten</strong> gewährt der Fiskus <strong>einen Pauschbetrag i. H. von 15.000 EUR</strong> (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 S. 2 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG)). Diesen können <strong>auch Vermächtnisnehmer </strong>beanspruchen. Dabei ist der Pauschbetrag für einen Vermächtnisnehmer <strong>nicht zu kürzen, wenn der Erwerb der übrigen Erben nicht der deutschen Besteuerung</strong> unterliegt. So lautet eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Nach § 1939 BGB kann der Erblasser durch Testament einem anderen,<strong> ohne ihn als Erben einzusetzen,</strong> einen Vermögensvorteil zuwenden <strong>(Vermächtnis).</strong></p>
<p>Als <strong>Nachlassverbindlichkeiten</strong> sind nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG u. a. <strong>die Kosten der Bestattung </strong>des Erblassers sowie <strong>die Kosten für ein angemessenes Grabdenkmal</strong> abzugsfähig. Ohne Kostennachweis wird <strong>ein Erbfallkostenpauschbetrag</strong> abgezogen, der durch das Jahressteuergesetz 2024 von 10.300 EUR <strong>auf 15.000 EUR erhöht wurde.</strong></p>
<p>Nach der Gesetzesbegründung soll so <strong>ein individueller Kostennachweis in der Mehrzahl der Fälle vermieden werden</strong> können. Die Erhöhung gilt für Erwerbe, für die die Steuer ab dem Monat entsteht, der der Gesetzesverkündung folgt, also ab Januar 2025.</p>
<p><strong>Sachverhalt und Entscheidung</strong></p>
<p>Der Bundesfinanzhof musste<strong> über diesen Streitfall </strong>entscheiden:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Sachverhalt</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Die Erblasserin lebte in Großbritannien. Sie wurde von ihrem auch in Großbritannien lebenden Bruder beerbt. Die in Deutschland lebende Klägerin erhielt ein Geldvermächtnis. In ihrer Erbschaftsteuererklärung beantragte sie den Abzug des Erbfallkostenpauschbetrags in Höhe von damals 10.300 EUR. Tatsächlich waren ihr im Zusammenhang mit dem Erbfall nur Kosten<br />
i. H. von 13,20 EUR entstanden.</p>
<p>Das Finanzamt zog von dem Erwerb die tatsächlichen Kosten ab. Die Erbfallkostenpauschale gewährte es nicht. Die hiergegen gerichtete Klage hatte teilweise Erfolg. Das Finanzgericht Niedersachsen berücksichtigte die Pauschale anteilig im Verhältnis des Werts des Vermächtnisses zum Wert des Nachlasses. Es war der Ansicht, eine Gewährung des vollen Pauschbetrags scheide aus, da die Klägerin dadurch übermäßig begünstigt würde. Der Bundesfinanzhof sah das aber anders.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Erbfallkostenpauschale können <strong>nicht nur Erben,</strong> sondern auch andere Erwerber <strong>(wie Vermächtnisnehmer und Pflichtteilsberechtigte)</strong> beanspruchen.  Die Pauschale wird aber <strong>für jeden Erbfall</strong> – unabhängig von der Anzahl der Erwerber – <strong>nur einmal</strong> gewährt.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Merke — </strong>Sind in einem Erbfall neben einem einzelnen unbeschränkt steuerpflichtigen Erwerber weitere Personen vorhanden, deren Erwerb nicht der deutschen Besteuerung unterliegt, ist die Pauschale nicht zu kürzen. Vielmehr steht dem unbeschränkt steuerpflichtigen Erwerber der gesamte Pauschbetrag zu. Eine Kürzung hätte zur Folge, dass der Kürzungsbetrag verfällt. Das sieht das Gesetz aber nicht vor.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BFH-Urteil vom 17.6.2026, Az. II R 25/23, unter <u>www.iww.de</u>, Abruf-Nr. 255494; BFH, PM Nr. 43/26 vom 20.8.2026</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Keine Istversteuerung für freiwillig buchführende Freiberufler</title>
		<link>https://just-steuerberater.de/keine-istversteuerung-fuer-freiwillig-buchfuehrende-freiberufler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 16:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuerzahler]]></category>
		<category><![CDATA[Istversteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Liquiditätsvorteil]]></category>
		<category><![CDATA[vereinnahmte Entgelte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten (Istversteuerung) ist vorteilhaft, da die Umsatzsteuer erst mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums entsteht, in dem der Unternehmer die Entgelte vereinnahmt hat. Grundsätzlich haben auch Freiberufler diese Möglichkeit. Das gilt nach Ansicht des Bundesfinanzhofs aber nicht, wenn sie freiwillig Bücher führen. Hintergrund Nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/keine-istversteuerung-fuer-freiwillig-buchfuehrende-freiberufler/">Keine Istversteuerung für freiwillig buchführende Freiberufler</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten <strong>(Istversteuerung) </strong>ist vorteilhaft, da die Umsatzsteuer <strong>erst mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums entsteht,</strong> in dem der Unternehmer <strong>die Entgelte vereinnahmt hat.</strong> Grundsätzlich haben <strong>auch Freiberufler</strong> diese Möglichkeit. Das gilt nach Ansicht des Bundesfinanzhofs <strong>aber nicht, wenn sie freiwillig Bücher führen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a des Umsatzsteuergesetzes (UStG) entsteht die Umsatzsteuer für erbrachte Leistungen bereits im Zeitpunkt der Leistungsausführung <strong>(Sollversteuerung).</strong> Unter gewissen Voraussetzungen kann die Umsatzsteuer aber auch nach vereinnahmten Entgelten <strong>(Istversteuerung)</strong> berechnet werden, sodass <strong>ein Liquiditätsvorteil </strong>möglich ist (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UStG).</p>
<p><strong>Voraussetzungen</strong> für die Istversteuerung: Das Finanzamt kann <strong>auf Antrag gestatten, </strong>dass ein Unternehmer,</p>
<ul>
<li>dessen <strong>gesamter Umsatz</strong> (Gesamtumsatz i. S. des § 19 Abs. 2 UStG) im vorangegangenen Kalenderjahr <strong>nicht mehr als 800.000 EUR</strong> betragen hat, oder</li>
<li>der <strong>von der Verpflichtung, Bücher zu führen </strong>und aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen regelmäßig Abschlüsse zu machen, nach § 148 der Abgabenordnung (AO) <strong>befreit</strong> ist, oder</li>
<li>soweit er <strong>Umsätze aus einer Tätigkeit als Angehöriger eines freien Berufs</strong>S. des<br />
§ 18 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ausführt, oder</li>
<li>der <strong>eine juristische Person des öffentlichen Rechts</strong> ist, soweit er nicht freiwillig Bücher führt und aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen regelmäßig Abschlüsse macht oder hierzu gesetzlich verpflichtet ist,</li>
</ul>
<p>die Steuer <strong>nach den vereinnahmten Entgelten</strong> berechnet (§ 20 UStG).</p>
<p><strong>Sachverhalt und Entscheidung</strong></p>
<p>Im Streitfall <strong>widerrief das Finanzamt die gestattete Istversteuerung.</strong> Die Begründung: § 20 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 UStG greife nicht, <strong>weil die Partnerschaft freiwillig Bücher führe. </strong>Das Finanzgericht Baden-Württemberg bestätigte diese Ansicht und verwies auf die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, wonach § 20 UStG <strong>bezweckt, zusätzliche Aufzeichnungen zu vermeiden. </strong>Die Istversteuerung nach § 20 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 UStG kommt daher <strong>nicht in Betracht,</strong> wenn der Unternehmer für die Umsätze aus seiner freiberuflichen Tätigkeit <strong>freiwillig Bücher führt. </strong></p>
<p>In der Revision <strong>bestätigte der Bundesfinanzhof die Vorentscheidung.</strong> Er hält auch nach nochmaliger Überprüfung der Sach- und Rechtslage und entgegen im Schrifttum geübter Kritik <strong>weiter daran fest,</strong> dass § 20 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 UStG nicht anzuwenden ist, wenn ein – nicht buchführungspflichtiger – Angehöriger eines freien Berufs i. S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG freiwillig Bücher führt. Maßgeblich für diese Auslegung ist insbesondere <strong>der Grundsatz der steuerrechtlichen Neutralität.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BFH-Urteil vom 16.4.2026, Az. V R 16/24, unter <u>www.iww.de</u>, Abruf-Nr. 255600</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/keine-istversteuerung-fuer-freiwillig-buchfuehrende-freiberufler/">Keine Istversteuerung für freiwillig buchführende Freiberufler</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erbschaftsteuer: Im Oktober wird in Karlsruhe mündlich verhandelt</title>
		<link>https://just-steuerberater.de/erbschaftsteuer-im-oktober-wird-in-karlsruhe-muendlich-verhandelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 13:08:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Steuerzahler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerb von Todes wegen]]></category>
		<category><![CDATA[Familienheim]]></category>
		<category><![CDATA[tatsächliche häusliche Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftliche Einheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12.10.2026 und am 13.10.2026 werden vor dem Bundesverfassungsgericht zwei wichtige Verfahren zur Erbschaftsteuer mündlich verhandelt. Gesetzgebungskompetenzen Die Verhandlung am 12.10.2026 (Az. 1 BvF 1/23) betrifft das Verfahren der Bayerischen Staatsregierung zu der Frage, ob die Bewertung von Grundbesitz, die persönlichen Freibeträge sowie die Steuersätze bei der Erbschaftsteuer mit dem Verfassungsrecht vereinbar sind. Dabei wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/erbschaftsteuer-im-oktober-wird-in-karlsruhe-muendlich-verhandelt/">Erbschaftsteuer: Im Oktober wird in Karlsruhe mündlich verhandelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12.10.2026 und am 13.10.2026 werden vor dem Bundesverfassungsgericht <strong>zwei wichtige Verfahren zur Erbschaftsteuer mündlich verhandelt</strong>.</p>
<p><strong>Gesetzgebungskompetenzen</strong></p>
<p>Die Verhandlung am 12.10.2026 (Az. 1 BvF 1/23) betrifft <strong>das Verfahren der Bayerischen Staatsregierung</strong> zu der Frage, ob <strong>die Bewertung von Grundbesitz, die persönlichen Freibeträge sowie die Steuersätze bei der Erbschaftsteuer </strong>mit dem Verfassungsrecht vereinbar sind. Dabei wird geprüft werden, ob <strong>der Bund für die Gesetzgebung </strong>bei der Erbschaftsteuer <strong>überhaupt </strong>zuständig ist.</p>
<p>Außerdem wird die <strong>fehlende Anpassung von Freibeträgen und Steuersätzen an die Preissteigerung</strong> der letzten Jahre unter Berücksichtigung <strong>des regional unterschiedlichen Niveaus der Immobilienpreise</strong> gerügt.</p>
<p><strong>Verschonung von Betriebsvermögen</strong></p>
<p>In dem Verfahren mit dem Az. 1 BvR 804/22 geht es um die Frage, ob <strong>die Begünstigungen für Erwerbe von betrieblichem Vermögen</strong> im Vergleich zur Steuerbelastung des Privatvermögens verfassungsrechtlich <strong>toleriert werden können. Hierbei </strong>dürfte sich das Gericht intensiv <strong>mit den Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen</strong> auseinandersetzen.</p>
<p><strong>Beachten Sie — 2014</strong> hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass <strong>die Privilegierung des Betriebsvermögens</strong> angesichts ihres Ausmaßes <strong>nicht mit dem Grundgesetz vereinbar</strong> ist. Hier lag <strong>das Urteil etwa fünf Monate nach der mündlichen Verhandlung </strong>vor.</p>
<p>Sollte die Verfassungsbeschwerde erfolgreich sein, stellt sich u. a. die Frage, ob es erneut <strong>zu einer Appellentscheidung</strong> kommt, die den Gesetzgeber <strong>für die Zukunft zu einer Überarbeitung</strong> des Erbschaftsteuergesetzes zwingt. Hierzu – und zu der damit verbundenen Frage, <strong>wie lange das geltende Recht dann noch anwendbar</strong> ist – lassen sich derzeit <strong>keine Aussagen treffen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BVerfG, Mitteilung Nr. 48/26 sowie Nr. 49/26 vom 30.7.2026</p>
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		<item>
		<title>Schulgeld: Beiträge an einen Schulförderverein können abziehbar sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 17:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Steuerzahler]]></category>
		<category><![CDATA[Förderverein]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[zweckentsprechende Mittelverwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 des Einkommensteuergesetzes (EStG) können 30 % des Schulgelds, höchstens 5.000 EUR je Kind, als Sonderausgaben abgezogen werden, wobei Entgelte für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung nicht begünstigt sind. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass auch Beiträge von Eltern an einen Förderverein der Privatschule abziehbar sein können. Sachverhalt Eltern zahlten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 des Einkommensteuergesetzes (EStG) können <strong>30 % des Schulgelds, höchstens 5.000 EUR je Kind, als Sonderausgaben</strong> abgezogen werden, wobei Entgelte für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung nicht begünstigt sind. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass<strong> auch Beiträge von Eltern an einen Förderverein der Privatschule</strong> abziehbar sein können.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Sachverhalt</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Eltern zahlten im Streitjahr 1.000 EUR an den Förderverein einer staatlich anerkannten Ersatzschule, der die Beiträge zweckgebunden an die Schulträgerin weiterleitete. Letztere verwendete die Mittel zur Finanzierung des Schulbetriebs.</p>
<p>Das Finanzamt lehnte den Sonderausgabenabzug ab, da die Satzung des Fördervereins auch eine Mittelverwendung für Zwecke ermögliche, die über die Finanzierung des normalen Schulbetriebs hinausgingen. Klage und Revision waren erfolgreich.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Für die steuerliche Beurteilung kommt es nach Auffassung des Bundesfinanzhofs auf <strong>eine wirtschaftliche Betrachtungsweise</strong> an. Es macht <strong>wirtschaftlich keinen Unterschied,</strong> ob <strong>die Schule selbst</strong> Schulgeld erhebt oder ob die Finanzierung des Schulbetriebs <strong>über einen Förderverein </strong>erfolgt, an den die Eltern entsprechende Beiträge zahlen. <strong>Entscheidend</strong> ist, dass <strong>die Beiträge zur Finanzierung des normalen Schulbetriebs verwendet werden.</strong></p>
<p><strong>Die zweckentsprechende Mittelverwendung ist nachzuweisen</strong>. Ist sie <strong>durch Satzungsregelungen</strong> des Fördervereins sichergestellt, reicht dies regelmäßig aus. <strong>Anderenfalls muss der Steuerpflichtige – wie im Streitfall – nachweisen, </strong>dass die Beiträge an den Schulträger weitergeleitet und von diesem ausschließlich für den normalen Schulbetrieb verwendet wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BFH-Urteil vom 3.6.2026, Az. X R 27/23, unter <u>www.iww.de</u>, Abruf-Nr. 255669; BFH, PM Nr. 44/26 vom 3.9.2026</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktivrente: Informationen zum Arbeitgeberwechsel im Laufe des Monats und zu Midijobs</title>
		<link>https://just-steuerberater.de/aktivrente-informationen-zum-arbeitgeberwechsel-im-laufe-des-monats-und-zu-midijobs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 13:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivrente]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeberwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzliche Regelaltersgrenze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Aktualisierung des Fragen- und Antworten-Katalogs zur Aktivrente hat das Bundesfinanzministerium zwei weitere Fragen beantwortet. Hintergrund Wer die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht und weiterarbeitet, kann seinen Arbeitslohn bis zu 2.000 EUR im Monat steuerfrei erhalten (Sozialabgaben fallen aber weiter an). Aufnahme, Beendigung und Wechsel der Beschäftigung Wenn bei Arbeitnehmern im Laufe des Monats ein Arbeitsverhältnis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <strong>Aktualisierung des Fragen- und Antworten-Katalogs zur Aktivrente</strong> hat das Bundesfinanzministerium <strong>zwei weitere Fragen </strong>beantwortet.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Wer die <strong>gesetzliche Regelaltersgrenze </strong>erreicht und <strong>weiterarbeitet,</strong> kann seinen Arbeitslohn <strong>bis zu 2.000 EUR im Monat steuerfrei</strong> erhalten <strong>(Sozialabgaben</strong> fallen aber weiter an).</p>
<p><strong>Aufnahme, Beendigung und Wechsel der Beschäftigung</strong></p>
<p>Wenn bei Arbeitnehmern <strong>im Laufe des Monats ein Arbeitsverhältnis endet oder sie den Arbeitgeber wechseln</strong>, ist der Freibetrag <strong>tageweise </strong>zu berechnen. Ausgehend von pauschal<br />
30 Kalendertagen pro Monat beträgt der <strong>tägliche Freibetragsanteil 66,67 EUR. </strong></p>
<p>Wird der Monatsfreibetrag wegen der tageweisen Aufteilung <strong>nicht vollständig ausgeschöpft,</strong> kann der Arbeitnehmer den verbleibenden Betrag <strong>bei seiner Steuererklärung beantragen</strong>.</p>
<p>Nehmen Arbeitnehmer <strong>im laufenden Monat eine neue Beschäftigung auf </strong>und bestätigen sie dem neuen Arbeitgeber <strong>schriftlich, </strong>dass in diesem Monat bislang keine steuerfreie Aktivrente beansprucht wurde, <strong>entfällt die tägliche Kürzung und der volle Monatsfreibetrag </strong>kann ungekürzt gewährt werden. Diese Bestätigung ist <strong>als Beleg zum Lohnkonto</strong> zu nehmen. <strong>Fehlt die Bestätigung,</strong> erfolgt <strong>nur eine anteilige Berücksichtigung.</strong></p>
<p><strong>Midijobs</strong></p>
<p><strong>Minijobs</strong> (Arbeitsentgelt bis 603 EUR) werden <strong>von der Steuerbefreiung nicht erfasst.</strong></p>
<p><strong>Bei Midijobs</strong> im Übergangsbereich (603,01 bis 2.000 EUR)<strong> greift die Steuerbefreiung</strong> hingegen. Dabei ist die Steuerfreiheit der Aktivrente grundsätzlich <strong>auf das volle Arbeitsentgelt anzuwenden</strong> und nicht auf das für Zwecke der Rentenversicherung reduzierte beitragspflichtige Entgelt zu begrenzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BMF mit Fragen und Antworten zur Aktivrente, Abschn. II, Fragen 4a und 9 (Stand 25.6.2026), unter <u>www.iww.de/s15439</u></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Arbeitsverträge zwischen nahen Angehörigen: Aktuelles zur Prüfung  der Fremdüblichkeit</title>
		<link>https://just-steuerberater.de/arbeitsvertraege-zwischen-nahen-angehoerigen-aktuelles-zur-pruefung-der-fremdueblichkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 14:52:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler und Gewerbetreibende]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsverträge]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitdokumentationen]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdüblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nahe Angehörige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verträge zwischen nahen Angehörigen unterliegen naturgemäß der kritischen Betrachtung durch die Finanzverwaltung. Hier wird oftmals die Fremdüblichkeit angezweifelt und infolgedessen die steuerliche Anerkennung versagt. In einem aktuellen Streitfall ging es nun um ein Arbeitsverhältnis zwischen nahen Angehörigen, welches das Finanzamt und das Finanzgericht nicht anerkannt hatten. Der Bundesfinanzhof sah die hiergegen gerichtete Beschwerde als begründet [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verträge zwischen nahen Angehörigen</strong> unterliegen naturgemäß <strong>der kritischen Betrachtung</strong> durch die Finanzverwaltung. Hier wird oftmals <strong>die Fremdüblichkeit angezweifelt</strong> und infolgedessen <strong>die steuerliche Anerkennung versagt.</strong> In einem aktuellen Streitfall ging es nun um <strong>ein Arbeitsverhältnis </strong>zwischen nahen Angehörigen, welches das Finanzamt und das Finanzgericht nicht anerkannt hatten. Der Bundesfinanzhof sah die hiergegen gerichtete Beschwerde als begründet an und verwies den Streitfall <strong>zur weiteren Sachaufklärung</strong> und erneuten Entscheidung an das Finanzgericht zurück. Grund genug, um wichtige Aspekte näher vorzustellen.</p>
<p>Der Bundesfinanzhof entschied in dem Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren, dass das Finanzgericht seine ablehnende Entscheidung <strong>zu Unrecht ausschließlich</strong> darauf gestützt hatte, dass <strong>die vertraglich vereinbarten Arbeitszeitnachweise fehlten. </strong>Mit der Frage, <strong>ob die Arbeitsleistung tatsächlich erbracht</strong> worden war, hatte sich das Finanzgericht <strong>rechtswidrigerweise nicht beschäftigt. </strong></p>
<p>Die vom Finanzgericht vertretene Auffassung steht nicht mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs im Einklang. Maßgebend für die Beurteilung, ob Verträge zwischen nahen Angehörigen <strong>durch die Einkunftserzielung </strong>veranlasst <strong>oder </strong>aber <strong>durch private Zuwendungs- oder Unterhaltsüberlegungen</strong> motiviert sind, ist <strong>die Gesamtheit der objektiven Gegebenheiten. </strong></p>
<p>In Bezug <strong>auf Arbeitsverhältnisse</strong> geht die ständige höchstrichterliche Rechtsprechung davon aus, dass <strong>Lohnzahlungen</strong> an einen im Betrieb oder Beruf des Steuerpflichtigen<strong> mitarbeitenden Angehörigen als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar</strong> sind, wenn</p>
<ul>
<li>der Angehörige aufgrund <strong>eines wirksamen, inhaltlich dem zwischen Fremden Üblichen entsprechenden Arbeitsvertrags</strong> beschäftigt wird,</li>
<li>die vertraglich geschuldete <strong>Arbeitsleistung erbringt </strong>und</li>
<li>der Steuerpflichtige seinerseits<strong> alle Arbeitgeberpflichten</strong> (insbesondere die Pflicht zur Lohnzahlung) erfüllt.</li>
</ul>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Merke — </strong>Stundenzettel stellen dabei (nur) einen Beleg für die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten dar.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Arbeitszeitdokumentationen</strong> (z. B. durch Stundenzettel) haben die Funktion, dem Steuerpflichtigen <strong>den Nachweis zu ermöglichen,</strong> dass der Arbeitnehmer seine Hauptleistungspflicht erfüllt hat. Daraus kann im Umkehrschluss allerdings nicht gefolgert werden, <strong>die Führung solcher Arbeitszeitnachweise sei für die Anerkennung des Arbeitsverhältnisses zwingend erforderlich. </strong>Denn damit würde das Vorhandensein von Arbeitszeitaufzeichnungen <strong>zu Unrecht in den Rang eines Tatbestandsmerkmals </strong>erhoben.</p>
<p><strong>Kurzum:</strong> <strong>Die Nichtanerkennung</strong> eines Angehörigenarbeitsverhältnisses kann dementsprechend – sofern nicht aus einem betriebsinternen Fremdvergleich Gegenteiliges folgt – <strong>nicht (allein) auf eine fehlende Arbeitszeitdokumentation gestützt werden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BFH, Beschluss vom 18.11.2025, Az. VIII B 97/24, unter <u>www.iww.de</u>, Abruf-Nr. 254564</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/arbeitsvertraege-zwischen-nahen-angehoerigen-aktuelles-zur-pruefung-der-fremdueblichkeit/">Arbeitsverträge zwischen nahen Angehörigen: Aktuelles zur Prüfung  der Fremdüblichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-Dienstwagen: Fragen und Antworten zum steuerfreien Auslagenersatz  für Ladestrom</title>
		<link>https://just-steuerberater.de/e-dienstwagen-fragen-und-antworten-zum-steuerfreien-auslagenersatz-fuer-ladestrom/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 07:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[E-Dienstwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[häusliche Ladevorrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Ladestrom]]></category>
		<category><![CDATA[steuerfreier Auslagenersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Strompreispauschale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei betrieblichen (Hybrid-)Elektrofahrzeugen des Arbeitgebers, die dem Arbeitnehmer auch zur privaten Nutzung überlassen werden, stellt die Erstattung der vom Arbeitnehmer selbst getragenen Stromkosten einen steuerfreien Auslagenersatz nach § 3 Nr. 50 Einkommensteuergesetz (EStG) dar. Die lohnsteuerlichen Regelungen wurden mit Wirkung ab 2026 durch ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums geändert. Zu einigen Praxisfragen hat das Bayerische Landesamt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/e-dienstwagen-fragen-und-antworten-zum-steuerfreien-auslagenersatz-fuer-ladestrom/">E-Dienstwagen: Fragen und Antworten zum steuerfreien Auslagenersatz  für Ladestrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <strong>betrieblichen (Hybrid-)Elektrofahrzeugen</strong> des Arbeitgebers, die dem Arbeitnehmer<br />
auch zur privaten Nutzung überlassen werden, stellt <strong>die Erstattung der vom Arbeitnehmer selbst getragenen Stromkosten einen steuerfreien Auslagenersatz </strong>nach § 3<br />
Nr. 50 Einkommensteuergesetz (EStG) dar. Die <strong>lohnsteuerlichen Regelungen wurden mit Wirkung ab 2026 </strong>durch ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums geändert. Zu <strong>einigen Praxisfragen</strong> hat das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) nun Stellung bezogen.</p>
<p><strong>Alte und neue Regelung im Überblick</strong></p>
<p>Um <strong>den Auslagenersatz </strong>für den Ladestrom <strong>zu vereinfachen,</strong> hatte die Finanzverwaltung <strong>Pauschalen festgelegt, </strong>die der Arbeitgeber ohne weitere Nachweise steuerfrei erstatten durfte. <strong>Bis zum 31.12.2025</strong> konnte der Arbeitgeber daher folgende Beträge ohne Nachweise steuerfrei erstatten:</p>
<ul>
<li><strong>bei einer zusätzlichen Lademöglichkeit beim Arbeitgeber:</strong> für Elektrofahrzeuge monatlich 30 EUR und für Hybridelektrofahrzeuge monatlich 15 EUR.</li>
<li><strong>keine zusätzliche Lademöglichkeit beim Arbeitgeber:</strong> für Elektrofahrzeuge 70 EUR monatlich, für Hybridelektrofahrzeuge 35 EUR.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diese Pauschalen</strong> wurden durch das Bundesfinanzministerium mit Schreiben vom 11.11.2025 <strong>aufgehoben. Seit 1.1.2026 muss die geladene Strommenge erfasst</strong> werden. Der Arbeitgeber kann <strong>nur noch die tatsächlichen Stromkosten oder eine Strompreispauschale (Wahlrecht)</strong> steuerfrei erstatten:</p>
<ul>
<li>Für die <strong>Erstattung der tatsächlichen Stromkosten</strong> muss der Arbeitnehmer den gezahlten Strompreis <strong>aus dem Vertrag mit dem Stromanbieter nachweisen.</strong> Ein <strong>Grundpreis</strong> kann anteilig berücksichtigt werden. Bei <strong>einem dynamischen Stromtarif</strong> können die durchschnittlichen monatlichen Stromkosten je kWh einschließlich anteiligem Grundpreis angesetzt werden. Der an den Stromanbieter zu zahlende Preis kann auch angesetzt werden, wenn <strong>die häusliche Ladevorrichtung (auch) durch eine private Photovoltaik-Anlage </strong>gespeist wird.</li>
<li>Alternativ kann <strong>eine Strompreispauschale angesetzt werden. </strong>Bei dieser Pauschale wird der Ladestrom mit dem <strong>vom Statistischen Bundesamt halbjährlich veröffentlichten</strong> und auf volle Cent abgerundeten Gesamtstrompreis für private Haushalte multipliziert. Dabei ist<strong> für das gesamte Jahr</strong> auf den <strong>für das 1. Halbjahr des Vorjahres</strong> veröffentlichten Gesamtdurchschnittsstrompreis einschließlich Steuern, Abgaben und Umlagen für einen Jahresverbrauch von 5.000 kWh bis unter 15.000 kWh abzustellen. <strong>Für 2026 sind daher 0,34 EUR maßgebend</strong>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BayLfSt beantwortet Praxisfragen</strong></p>
<p>Das BayLfSt sieht seinen Fragen- und Antworten-Katalog <strong>als Orientierungshilfe</strong> an. Die Entscheidung im Einzelfall bleibt <strong>dem jeweiligen Finanzamt </strong>vorbehalten. Interessante Aspekte werden nachfolgend vorgestellt.</p>
<p><strong>Das Wahlrecht</strong> muss nach dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums <strong>für das Kalenderjahr einheitlich</strong> ausgeübt werden. Das BayLfSt stellt hier klar, dass sich <strong>die Einheitlichkeit auf den jeweiligen Arbeitnehmer</strong> (nicht auf das ganze Unternehmen) bezieht. Der Arbeitgeber kann den Arbeitnehmern also <strong>beide Varianten anbieten. </strong>Das BayLfSt vertritt die Ansicht, dass der Arbeitgeber <strong>im Lohnsteuerabzugsverfahren die vom Arbeitnehmer gewünschte Methode anwenden</strong> muss, wenn sich aus der arbeitsvertraglichen oder einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage nichts anderes ergibt.</p>
<p><strong>Beachten Sie — </strong>Möchte der Arbeitgeber <strong>im Unternehmen nur eine der beiden Abrechnungsmethoden</strong> anwenden, muss er diese <strong>in den entsprechenden Regelungen</strong><br />
(z. B. Dienstwagenrichtlinie, Überlassungsvertrag) <strong>festlegen. </strong></p>
<p>Der Arbeitnehmer ist <strong>bei der Einkommensteuerveranlagung</strong> an die im Lohnsteuerabzugsverfahren gewählte Methode <strong>nicht gebunden.</strong> Er kann (für alle ihm überlassenen Pkw) für das gesamte Jahr <strong>eine andere Methode wählen</strong> und die für ihn günstigeren Beträge <strong>(abzüglich der vom Arbeitgeber erstatteten Beträge)</strong> als selbst getragene Kfz-Kosten <strong>vom geldwerten Vorteil </strong>abziehen. Dabei muss er dem Finanzamt</p>
<ul>
<li><strong>die Nutzungsvereinbarung vorlegen</strong> und</li>
<li><strong>fahrzeugbezogen</strong> darlegen, wie der Nutzungswert ermittelt und versteuert wurde<br />
(z. B. <strong>Gehaltsabrechnung,</strong> die die Ermittlung und Besteuerung des Nutzungswerts erkennen lässt; <strong>Arbeitgeberbescheinigung)</strong> und</li>
<li>schriftlich die Höhe der <strong>selbst getragenen Stromkosten und den vom Arbeitgeber steuerfrei erstatteten Auslagenersatz </strong>angeben.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die geladene Strommenge ist <strong>durch einen gesonderten Stromzähler nachzuweisen.</strong> Das BayLfSt stellt aber klar, dass zur Erfassung der Strommenge <strong>keine MID- bzw. eichrechtskonforme Zählereinheit</strong> erforderlich ist.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Merke — </strong>Dass der Zähler nicht eichrechtskonform sein muss, deckt sich auch mit einem Schreiben vom 21.7.2026, in dem das Bundesfinanzministerium neue Aufzeichnungspflichten auch für Unternehmer dargestellt hat, die ihren betrieblichen Pkw zu Hause laden und die Kosten als Betriebsausgaben absetzen wollen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>An den <strong>Nachweis der Strommenge</strong> werden <strong>keine besonderen Anforderungen </strong>gestellt.<br />
Er muss sich aber unmittelbar und unveränderlich <strong>aus den Ladedaten </strong>ergeben. Dies kann <strong>z. B. mittels Screenshot, Foto, App</strong> aus den Protokollen der Wallboxen oder den fahrzeuginternen Auswertungen erfolgen. <strong>Nicht anerkannt werden Eigenbelege des Arbeitnehmers</strong><br />
(z. B. Angabe der Strommenge) <strong>oder änderbare Excel-Aufstellungen.</strong></p>
<p>Werden <strong>mehrere Fahrzeuge an einem Ladepunkt geladen,</strong> muss der einzelne Ladevorgang dem jeweiligen Fahrzeug zugeordnet werden können (z. B. durch App-basierte Lösungen). <strong>Eine separate Wallbox pro Fahrzeug ist nicht notwendig. </strong></p>
<p>Die Frage, <strong>wann</strong> über den steuerfreien Auslagenersatz <strong>tatsächlich abgerechnet wird,</strong> berührt das Arbeits- bzw. Zivilrecht und <strong>nicht das Steuerrecht.</strong> Das BayLfSt stellt in diesem Zusammenhang klar, dass <strong>eine monatliche Abrechnung aus steuerlichen Gründen nicht erforderlich ist. </strong></p>
<p><strong>Beachten Sie — </strong>Entscheidend ist, dass der Auslagenersatz<strong> im Zeitpunkt der Auszahlung bei der entsprechenden Lohnabrechnung erfasst und nachgewiesen wird.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BayLfSt, Verfügung vom 18.6.2026, Az. S 2334.1.1-73/11 St36, unter <u>www.iww.de</u>, Abruf-Nr. 255263; BMF-Schreiben vom 21.7.2026, Az. IV C 6 – S 2177/00016/042/056 + IV C 5 &#8211; S 2334/00087/015; BMF-Schreiben vom 11.11.2025, Az. IV C 5 &#8211; S 2334/00087/014/013</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/e-dienstwagen-fragen-und-antworten-zum-steuerfreien-auslagenersatz-fuer-ladestrom/">E-Dienstwagen: Fragen und Antworten zum steuerfreien Auslagenersatz  für Ladestrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erbschaft-/Schenkungsteuer: Steuerbefreiung für das Familienheim  richtet sich nach der wirtschaftlichen Einheit</title>
		<link>https://just-steuerberater.de/erbschaft-schenkungsteuer-steuerbefreiung-fuer-das-familienheim-richtet-sich-nach-der-wirtschaftlichen-einheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Just]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 15:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Steuerzahler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerb von Todes wegen]]></category>
		<category><![CDATA[Familienheim]]></category>
		<category><![CDATA[tatsächliche häusliche Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftliche Einheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) sieht für das Familienheim eine Steuerbefreiung vor. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass hierunter auch ein mitgenutztes Garten- und Wegegrundstück fallen kann. Dabei ist als steuerbegünstigtes Grundstück die wirtschaftliche Einheit von Grundstücksflächen anzusehen, die für das Erbschaftsteuerverfahren bindend festgestellt wird. Hintergrund Die unentgeltliche Übertragung des Familienheims ist unter den Voraussetzungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://just-steuerberater.de/erbschaft-schenkungsteuer-steuerbefreiung-fuer-das-familienheim-richtet-sich-nach-der-wirtschaftlichen-einheit/">Erbschaft-/Schenkungsteuer: Steuerbefreiung für das Familienheim  richtet sich nach der wirtschaftlichen Einheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://just-steuerberater.de">Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) </strong>sieht für das <strong>Familienheim</strong> <strong>eine Steuerbefreiung</strong> vor. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass hierunter <strong>auch ein mitgenutztes Garten- und Wegegrundstück fallen </strong>kann. Dabei ist als steuerbegünstigtes Grundstück <strong>die wirtschaftliche Einheit von Grundstücksflächen</strong> anzusehen, die <strong>für das Erbschaftsteuerverfahren bindend festgestellt</strong> wird.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die <strong>unentgeltliche Übertragung des Familienheims </strong>ist unter den Voraussetzungen des § 13 Abs. 1 Nr. 4a, 4b, 4c ErbStG <strong>steuerfrei. Begünstigt sind </strong>die lebzeitige Übertragung zwischen Ehegatten, der Ehegattenerwerb von Todes wegen sowie der Erwerb von Todes wegen durch Kinder oder Enkel (verstorbener Kinder).</p>
<p><strong>Beachten Sie — </strong>Beim <strong>Erwerb von Todes</strong> wegen sind (im Gegensatz zur Schenkung) <strong>Behaltensfristen </strong>zu beachten.</p>
<p><strong>Erben Kinder oder Enkel (verstorbener Kinder),</strong> ist darüber hinaus zu beachten, dass <strong>die Steuerbefreiung auf eine Wohnfläche von 200 qm begrenzt</strong> ist.</p>
<p><strong>Ebenfalls wichtig: </strong>Der Erwerber muss die Wohnung <strong>unverzüglich,</strong> d. h., ohne schuldhaftes Zögern,<strong> zur Selbstnutzung für eigene Wohnzwecke</strong> bestimmen.</p>
<p><strong>Sachverhalt und Entscheidung</strong></p>
<p>Dem Bundesfinanzhof lag folgender <strong>Sachverhalt </strong>zur Entscheidung vor:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Sachverhalt</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Zum Nachlass gehörte ein durch den Vater (Erblasser) vor seinem Tod selbstgenutztes Wohnhaus, das der Sohn nach dem Tod des Vaters bezog. Das Finanzamt hatte die Erbschaftsteuerbefreiung auf das Flurstück begrenzt, das mit dem Wohnhaus bebaut war. Zusammen mit dem Familienheim genutzte Garten- und Wegeflächen berücksichtigte das Finanzamt nicht. Dagegen wandte sich der Sohn und war im Revisionsverfahren erfolgreich.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der <strong>Begriff des „bebauten Grundstücks“ </strong>i. S. des § 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG<br />
<strong>ist bewertungsrechtlich auszulegen.</strong> Er umfasst <strong>alle Flächen, die das Belegenheitsfinanzamt</strong> – also das Finanzamt am Ort des Grundbesitzes – <strong>als wirtschaftliche Einheit bindend für das Erbschaftsteuerfinanzamt feststellt. </strong></p>
<p>Das bedeutet Folgendes: <strong>Mehrere Flurstücke, die gemeinsam genutzt</strong> werden – etwa ein Wohnhaus <strong>mit angrenzendem Garten oder einem Zugangsweg</strong> – können <strong>der Steuerbefreiung</strong> zugrunde liegen, wenn sie <strong>als eine wirtschaftliche Einheit</strong> festgestellt werden. Diese Auslegung spiegelt <strong>die tatsächliche häusliche Nutzung </strong>wider, die das Finanzamt vor Ort gut beurteilen kann.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Merke — </strong>Erben müssen bereits gegen die Feststellung der wirtschaftlichen Einheit durch das Belegenheitsfinanzamt vorgehen, sollten sie mit der Bestimmung des steuerbefreiten Grundstücks nicht einverstanden sein. Denn im Erbschaftsteuerverfahren haben Einwendungen gegen den Umfang des Grundstücks keinen Erfolg mehr.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle</strong> <strong>— </strong>BFH-Urteil vom 17.6.2026, Az. II R 27/23, unter <u>www.iww.de</u>, Abruf-Nr. 255416; BFH, PM Nr. 42/26 vom 13.8.2026</p>
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