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	<title>44€-Freigrenze Archive - Just Steuerberatungsgesellschaft Ihr Steuerberater in Stuttgart</title>
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	<description>Ihre Steuerkanzlei für Unternehmen Selbständige und Existenzgründer</description>
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		<title>44 EUR-Freigrenze bei vergünstigter Fitnessstudio-Nutzung</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2018 09:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[44€-Freigrenze]]></category>
		<category><![CDATA[Geldwerter Vorteil]]></category>
		<category><![CDATA[Wert des Nutzungsrechts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#124; Der geldwerte Vorteil aus der vergünstigten Nutzung von Fitness-Studios fließt Arbeitnehmern monatlich zu, wenn sie keinen über die Dauer eines Monats hinausgehenden, unentziehbaren Nutzungsanspruch haben. Somit ist, so das Finanzgericht Niedersachsen, die monatliche Freigrenze von 44 EUR anwendbar. &#124; Sachverhalt Ein Arbeitgeber hatte eine Firmenfitness-Mitgliedschaftsvereinbarung mit einer Firma geschlossen, die über 1.300 Anlagen der ihrem Verbund [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>| Der geldwerte Vorteil aus der <strong>vergünstigten Nutzung von Fitness-Studios</strong> fließt Arbeitnehmern <strong>monatlich</strong> zu, wenn sie keinen über die Dauer eines Monats hinausgehenden, unentziehbaren Nutzungsanspruch haben. Somit ist, so das Finanzgericht Niedersachsen, die <strong>monatliche Freigrenze von 44 EUR</strong> anwendbar. |</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Sachverhalt</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Ein Arbeitgeber hatte eine Firmenfitness-Mitgliedschaftsvereinbarung mit einer Firma geschlossen, die über 1.300 Anlagen der ihrem Verbund angeschlossenen Partnereinrichtungen anbietet. Das Programm sieht vor, dass Unternehmen Nutzungslizenzen zu einem ermäßigten Preis erwerben und den Beschäftigten die Trainingsmöglichkeit bei den Partnern einräumen. Die Vertragslaufzeit galt für 12 Monate und verlängerte sich ohne fristgerechte Kündigung.</p>
<p>Das Finanzamt war der Meinung, dass die monatliche 44 EUR-Freigrenze für Sachbezüge überschritten sei, weil den Arbeitnehmern der geldwerte Vorteil im Zeitpunkt der Überlassung der Teilnahmeberechtigung für den gesamten Zeitraum eines Jahres zufließe. Doch das sah das Finanzgericht Niedersachsen anders.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die <strong>monatliche Freigrenze</strong> wurde im Streitfall nach Anrechnung der von den Arbeitnehmern gezahlten Entgelte nicht überschritten. Entgegen der Auffassung des Finanzamts fließt den Beschäftigten der geldwerte Vorteil <strong>nicht für den Zeitraum eines Jahres,</strong> sondern vielmehr während der Dauer ihrer Teilnahme fortlaufend monatlich zu.</p>
<p>In seiner Urteilsbegründung grenzte das Finanzgericht seine Entscheidung insbesondere von einem Urteil des Bundesfinanzhofs aus 2012 ab. Dieser hatte entschieden: Räumt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern durch Vereinbarung mit einem Verkehrsbetrieb das Recht zum Erwerb einer vergünstigten <strong>Jahresnetzkarte (Job-Ticket)</strong> ein, fließt der Vorteil den Arbeitnehmern bereits in dem Zeitpunkt zu,<strong> in dem sie die Jahresnetzkarten erwerben.</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Praxistipp |</strong> Bei der monatlichen Überlassung einer Monatsmarke oder einer monatlichen Fahrberechtigung für ein Job-Ticket, das für einen längeren Zeitraum gilt, ist die Freigrenze demgegenüber anwendbar. Dies ergibt sich aus den Lohnsteuerrichtlinien.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im Gegensatz zum vergünstigten Erwerb einer Jahresfahrkarte erlangen die Beschäftigten durch die <strong>Aushändigung des Mitgliedsausweises</strong> keinen unentziehbaren Anspruch, sondern nur das (entziehbare) Recht zur Nutzung der Einrichtungen für die Dauer der aktivierten Karte. Im Streitfall konnten die Arbeitnehmer <strong>den Wert des Nutzungsrechts</strong> nicht im Zeitpunkt der Einräumung in vollem Umfang, sondern <strong>nur monatlich realisieren,</strong> sodass von einem fortlaufenden, monatlichen Zufluss auszugehen ist.</p>
<p><strong>Beachten Sie | </strong>Ob die Verwaltung gegen das arbeitnehmerfreundliche Urteil <strong>Revision</strong> einlegen wird, bleibt vorerst abzuwarten.</p>
<p><strong>Quelle |</strong> FG Niedersachsen, Urteil vom 13.3.2018, Az. 14 K 204/16, unter <u>www.iww.de</u>, Abruf-Nr. 200749; BFH-Urteil vom 14.11.2012, Az. VI R 56/11; R 8.1 Abs. 3 S. 5 LStR</p>
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